Archive for the ‘Boulevard’ Category

Porno-Förderung: Na und?

20.11.2014

An sich eine recht langweilige Geschichte:

Im Auftrag des bayerischen Wirtschaftsministeriums vergibt die Bayern Innovativ GmbH „Innovationsgutscheine“. Diese sind für StartUp-Unternehmen und Handwerksbetriebe gedacht und mit einer finanziellen Förderung verbunden.

Einen solchen Gutschein erhielt 2012 auch die „Jakob GmbH“ aus Bayreuth und zwar für eine „Online-An- und Verkaufsplattform für Privatkunden von Erotikfilmen ab 18“. Stolz präsentiert die Firma den Gutschein auch auf ihrer Website.

Anscheinend wurde nun erst vom Bayerischen Rundfunk diese Förderung in Höhe von 18.000 EUR entdeckt und eine Menge Leute erklären jetzt, daß das vielleicht irgendwie so nicht hätte passieren dürfen.

Darunter der seinerzeit zuständige bayerische Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP):

Der SZ sagte er, dass er den Fall nicht kenne. […] „Auf Einzelentscheidungen haben wir keinen Einfluss genommen“, erklärte Zeil. Ohne Kenntnis der Details falle ihm die Bewertung schwer. Allgemein könne er für seine Amtszeit sagen, dass Pornoplattformen „nicht im Fokus bayerischer Wirtschaftspolitik“ gestanden seien.

Quelle: sueddeutsche.de

Und die wirtschaftspolitische Sprecherin der SPD, Annette Karl, poltert:

„Pornoplattformen gehören meiner Meinung nach überhaupt nicht staatlich gefördert. […] Innovationsgutscheine sollen junge Unternehmen stützen und nicht die Verbreitung von Pornografie.“

Quelle: br.de

Wo ist denn jetzt eigentlich das Problem? Warum kann man nicht junge Unternehmen und die Verbreitung von Pornografie gleichzeitig stützen?

Nun gut, als SPD-Politiker hat man in Bayern traditionell wenig zu melden. Wenn dann mal Gelegenheit zum Reden ist, muß man es entsprechend laut tun.

Aber sachlich gesehen:

Die Jakob GmbH führt beim Handel mit den Erotikfilmen eine Altersverifikation der Kunden durch, somit ist das Geschäft legal.

Ob der Online-Handel von Hardcore-Pornographie mit Privatkunden auch innovativ ist? Der Geschäftsführer meint dazu:

„Wir waren die ersten, die ein Portal eingerichtet haben, über das die Nutzer gezielt auch Erotikfilme ab 18 an- und verkaufen können“

Quelle: infranken.de

Inzwischen hat auch die Bayern Innovativ GmbH (die den Innovationsgutschein ausgestellt hat) selbst eine Presseerklärung herausgegeben.

Darin steht einerseits:

Der Projektträger hat sich dabei der Objektivität und Neutralität bei der Bewertung eines Vorhabens verpflichtet und darf keine Branche oder Themen von vorneherein ausschließen.

Aber andererseits:

Dr. Markus Eder, seit 1.10.2014 Geschäftsführer der Bayern Innovativ GmbH: „Die kritischen Nachfragen sind berechtigt, da die Förderung eine zwar von Vielen genutzte, aber doch umstrittene Branche betrifft. Mehr Fingerspitzengefühl bei der damaligen Anwendung der von den Förderrichtlinien vorgegebenen Entscheidungsspielräume wäre wünschenswert gewesen.[…]

Also auch hier kein Rückgrat, obwohl das doch angeblich gerade erst durch Masturbation weich wird?

Man kann sicherlich Gründe finden, warum andere Unternehmen die Förderung eher verdient hätten als die Jakob GmbH. Dann sollte man das bei weiteren Fördermaßnahmen, zumindest stichprobenartig, aber auch überprüfen.

Vermutlich kämen dann andere zweifelhafte Fälle zu Tage, nur eben ohne Pornos.

 

30 Jahre RTL: Was in der Jubiläumsshow fehlte

05.01.2014

RTL hat seine 30jährige Existenz gestern Abend mit einer etwa dreistündigen Show zelebriert. Trotzdem reichte die Zeit anscheinend nicht für einige der (meiner Meinung nach) interessanteren Geschichten. „Vergessen“ wurde:

Bezüglich „Dschungelcamp“ gab es große Verwirrung bei der Verleihung des Deutschen Comedypreises 2013:

Von 2004 bis 2012 hatte Dirk Bach zusammen mit Sonja Zietlow 6 Staffeln von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ moderiert, bevor er im Oktober 2012 verstarb. Nachdem in der 7. Staffel 2013 deshalb Daniel Hartwich seinen Platz einnahm, sollte den Moderatoren jetzt auf einmal der Deutsche Comedypreis verliehen werden.

Ob sie ihn jetzt tatsächlich zuerst nicht wollten, weil er eben auch Dirk Bach gebührt hätte, oder ob sie nur mißverstanden wurden ist nicht so ganz geklärt. Zumindest nahmen sie den Preis nicht persönlich entgegen, sondern waren nur in einer Videobotschaft zu sehen.

Siehe dazu tagesspiegel.de und rtl.de.

Bei den Shows fehlte die von 1992 bis 1999 ausgestrahlte und recht beliebte Sendung „Wie bitte?!„, in der eine kleine Gruppe von Schauspielern Probleme von Verbrauchern mit Firmen oder Behörden nachspielte. Da die Namen der Firmen genannt wurden, sorgte die Sendung auch für eine entsprechende „Motivation“ bei den Gescholtenen, das jeweilige Problem endlich zu lösen.

Moderiert wurde die Show von Geert Müller-Gerbes, zunächst Pressereferent von Bundespräsident Gustav Heinemann, dann Korrespondent für Radio und den damals neuen Privatsender RTL plus, Moderator mehrerer Politik-Sendungen auf RTL plus. Seine Seriosität brachte er auch in die Moderation von „Wie bitte?!“ ein, wohl auch ein Grund für den Erfolg der Sendung.

Im Jahr 1998 gibt Helmut Thoma die Geschäftsführung von RTL ab, Gerhard Zeiler übernimmt. Ein Jahr später wird „Wie bitte?!“ abgesetzt, einige bereits produzierte Folgen werden noch in der tiefen Nacht versendet. Gerbes meint: „RTL macht im Gegensatz zur landläufigen Meinung nicht mehr Fernsehen, sondern Gewinn“.

Siehe dazu spiegel.de.

Und dann natürlich die tollen Comedians:

Zum einen haben wir da Atze Schröder, der viele abmahnte oder verklagte, die es wagten, seinen richtigen Namen zu veröffentlichen. Unter anderem versuchte er, seinen Namen aus der Wikipedia verschwinden zu lassen, indem er den Geschäftsführer des Vereins Wikimedia Deutschland abmahnte.

Siehe heise.de.

Und zum anderen ist da Mario Barth, der meinte, wenn er sich den ach so tollen (und damals schon angestaubten) Spruch „Nichts reimt sich auf Uschi“ markenrechtlich schützen läßt, dürfte ihn niemand anders auf ein T-Shirt drucken.

Siehe n-tv.de.

Es gäbe sicher noch viel mehr interessante Anekdoten aus der Geschichte von RTL zu erzählen, die mir nicht bekannt sind.

Zufälliges ALDI-Angebot?

17.05.2012

Vorgestern wird bei einem Fußballspiel in Düsseldorf während der Nachspielzeit das Feld von den Fans gestürmt, die teilweise auch Rasenstücke als Souvenir mitgehen lassen und heute informiert ALDI SÜD, daß sie in einer Woche dieses tolle Angebot haben.

Zufall?

Verfolgte Autoren?

11.02.2012

Falls sich nicht noch etwas überraschend Neues ergibt, wird dies mein letzter Beitrag zum Thema, versprochen!

Vorgestern habe ich ja bereits über den „Buchclub“ (meine Bezeichnung) „Ein Buch lesen!“ berichtet, der John Asht in seinem Kampf gegen die „Rezi-Mafia“ unterstützt, genauso, wie sich viele Mitglieder mit Amazon-Bewertungen gegenseitig unterstützen.

Gestern nun hat Ursula Prem von „Ein Buch lesen!“ zwei Artikel zum Thema im Blog veröffentlicht. Das eine ist eine positive Rezension von „Twin-Pryx“, hier nur ein paar Sätze:

Wer sich die Mühe macht, das Buch zu lesen, den nimmt John Asht mit in ein fremdes, faszinierendes Universum einer individuellen Gedankenwelt. Und eben das macht diese Buch nicht nur zu einem guten Buch, sondern sogar zu einem Meisterwerk.

Weiter:

Positiv beeindruckt hat mich das Frauenbild des Autors. Anders, als man es von vielen Schriftstellern gewöhnt ist, sind seine Frauengestalten durch die Bank starke Persönlichkeiten. […] [S]ämtliche Frauen in Twin-Pryx [agieren] als eigenständige Handlungsträger, völlig frei vom üblichen Warten auf den Retter mit dem weißen Pferd.

Kurzer Abstecher zu Ashts Blogbeitrag „Frauenquote?“:

Es ist nun mal gegen die Natur einer biologisch richtigen tickenden Frau, plötzlich hochtechnisierte Maschinen, Formeln oder Raketen zu erfinden. Ihr liegt es eher, Wärme in eine Familie zu bringen und einfühlsam die Kinder zu erziehen.

Und zurück zur Rezension:

Bedenkt man, dass die Analphabetenquote in unserem Lande ständig steigt, […] dass kostbarer Wortschatz nach und nach verschwindet und durch sprachlichen Einheitsbrei ohne emotionalen Gehalt ersetzt wird, freue ich mich, den ein oder anderen Anklang an sprachlich glücklichere Zeiten in Twin-Pryx zu finden. Dennoch versteht es John Asht in jedem Moment, dieses Stilmittel so zu dosieren, dass ihm der Rückweg in die Moderne offen und das Buch auch für den heutigen Menschen sehr gut lesbar bleibt.

Wie bereits in einem früheren Artikel erwähnt, bietet die Leseprobe bei Amazon die Möglichkeit, sich einen ersten Eindruck von der Sprache zu verschaffen.

Jetzt aber zum spannenderen Artikel: „Der Fall John Asht – Die Freitagskolumne von Ursula Prem“

Zunächst einmal bedankt sie sich nett:

Vielen Dank an alle, die sich blindlings auf John Asht gestürzt haben, als diesem die Gäule durchgingen. […] Der zweite Teil meines Dankes würdigt die Tatsache, dass durch Vorgänge wie diesen deutlich sichtbar wird, wie stark der Vernichtungswille zwischen Menschen in Wirklichkeit ausgeprägt ist.

Nein, dieser Vorgang zeigt lediglich, wie das heutige Internet (oder Web 2.0) funktioniert: Asht regt sich auf und stößt damit eine Welle von Kommunikation und (meist negativen) Reaktionen an. Wer ein bißchen von Krisen-PR versteht, wird warten, bis so eine Welle abgeebbt ist, mit etwas mehr Sachverstand kann man vielleicht sogar darauf reiten und sie beruhigen. Und es gibt die Methode Asht: durch wütende Postings im eigenen Blog die Sache am Kochen halten.

Ich habe jetzt schon viele Artikel und Kommentare zum Thema gelesen, aber bislang keinen Aufruf zur (tatsächlichen oder wirtschaftlichen) Vernichtung. So etwas mag es vereinzelt geben, Ursula Prem erwähnt in einem ihrer früheren Blogeinträge:

Er wolle nicht in einer Welt leben, wo jemand wie John Asht Bücher schreiben dürfe, bekannte ein Twitternutzer
(Quelle)

Das ist aber nicht der Normalfall. In ihrer Freitagskolumne spitzt Ursula Prem die Sache jedoch noch weiter zu und verweist auf das Milgram-Experiment, bei dem die Versuchspersonen glaubten, sie würden jemanden mit Stromschlägen quälen und schließlich töten. „Ein unzulässiger Vergleich?“ fragt sie dann treuherzig.

Nehmen wir nun an, dass ein Autor vom Schreiben seiner Bücher lebt.

Von wem reden wir hier? Asht? Wenn der allein vom Schreiben seiner Bücher lebt, hätte er dann nicht wegen Unterernährung Probleme, eine Tastatur zu bedienen?

Da diese Annahme hier bereits reichlich unwahrscheinlich ist, braucht man sich auch nicht weiter mit der Schlußfolgerung zu beschäftigen, daß böse Rezensionen den Hungertod des Autors bedeuten. Im konkreten Fall ist das lächerlich.

Verfolgt und von Vernichtung bedroht fühlen sich die Autoren des Buchclubs anscheinend häufiger. In einem Kommentar zu meinem vorigen Artikel wies „Anubis“ auf diesen älteren Beitrag von Ursula Prem hin.

Das Buch „Bestatten – mein Name ist Tod“ von Clubmitglied G. C. Roth war auf Ciao.de von „Cosmay“ verrissen worden, die am Schluß das Buch als „alternative Heizmethode“ empfiehlt. Für Roth wurde damit „der absolute Vernichtungswille auffällig, der weit über das Maß einer normalen Negativrezension hinausging“.

„Cosmay“ gab ihr Exemplar des Buchs offensichtlich weiter an „Sendorra“, die es „zeitfressendes Altpapier“ nannte und an „Unwahrscheinlich“ weiterreichte, die sich nur sehr kurz fasste und unter anderem „drohte“:

Wenn mich Irgendjemand nach dem Inhalt des Buches fragt engagiere ich Moskau-Inkasso.

Autorin Roth schafft es dann in einem eigenen Blogartikel aus dem (vermutlich wohlmeinenden) Rat von „Sendorra“, sich nicht öffentlich aufzuregen, dem Stichwort „Moskau-Inkasso“ und einer Szene aus einem Louis de Funès-Film, die „Unwahrscheinlich“ verlinkte (und in der das Wort „Erpresser“ vorkommt) eine Theorie zu entwickeln:

Sollten all die Verrisse nur den Sinn haben, mich durch den Kaktus auf die Idee zu bringen, den Schreiberlingen Geld anzubieten, damit sie aufhören meinen Ruf zu schädigen?

Wenn ein Erpresser (falls es ihn gibt) so dezent vorgeht, daß der Erpresste nicht einmal sicher ist, ob er erpresst wird, macht der Erpresser was falsch.

Auch die Amazon-Rezensentin Heike Stopp, die anscheinend mit dem Buchclub assoziiert ist, stimmt mit ein. Bei einer Rezension von „Bestatten, mein Name ist Tod“ kommentiert sie:

Wer Kritiken unter der Gürtellinie schreibt, sollte es selbst vielleicht erst einmal bessermachen. Geldgier? Traurig, wenn (negative) Rezensionen vielleicht noch bezahlt werden. Vielleicht von Neidern oder missgünstigen Menschen? Woanders nennt man das „Bestechung“.

Und zwei Tage bevor Asht seinen erzürnten Beitrag unter Myriels Rezension/Kritik/Meinung setzt, kommentiert Stopp eine Rezension von „Gedankenfreiheit“ (=Ursula Prem) über das Buch „ForenTroll: Ein modernes Märchen für Erwachsene“ von Clubmitglied Sylvia B.:

Ich vermisse die Beiträge der Trolle (!)
Endlich mal ehrliche, hilfreiche Bewertungen, wohin das Auge blickt. Sollten da nicht auch die Forenbetreiber selbst gefragt sein? Schließlich lässt sich im Zeitalter der Technik vieles nachvollziehen. Und soweit ich weiß, wird man auch für Beleidigungen haftbar gemacht, die auf bestimmten Plattformen veröffentlicht werden. Als Forenbetreiber ist man da mit in der Haftung. Einmal ganz abgesehen davon, dass es einfach zum menschlichen Anstand gehört, nur Bücher zu bewerten, die man auch gelesen hat (weshalb ich dieses Buch hier leider – noch – nicht bewerten kann). Und dann eben fair zu bleiben. Doch mancher wird ja sogar für eine negative Beurteilung bezahlt und die Auftraggeber sind in den seltensten Fällen herauszufinden. Die Trolle hinter den Trollen…

Kann natürlich Zufall sein…

Der eigenartige Buchclub

09.02.2012

Eigentlich war ich mit John Asht ja schon fast durch, wollte mir aber die Amazon-Rezensionen zu seinem Buch nochmals genauer ansehen. Dabei kam ich zu der erstaunlichen Erkenntnis, daß er teilweise recht hat. Als „Mafia“ würde ich es aber nicht bezeichnen, es ist allenfalls eine kleine „Struktur“.

Dumm für Asht: Man findet sie bei den positiven Rezensionen seines Buchs.

Zunächst: Meine Angaben spiegeln den Stand von Mittwoch, dem 8. Februar wider, die Situation kann sich danach geändert haben, alle relevanten Internetseiten habe ich aber sicherheitshalber auf meiner Festplatte gespeichert.

Ich wollte mir also mal die 5-Sterne-Bewertungen genauer ansehen. Insgesamt sind es sechs Stück, drei davon stammen von Rezensenten, die bislang kein anderes Buch (oder sonst eine Ware von Amazon) bewertet haben.

Eine (von Peer Bleggs) erscheint mir relativ unverdächtig, wenn man davon absieht, daß er schreibt

Durch ewiges Stöbern bin ich vor einier Zeit auf „Maag Mell“ von eben diesem Autor gestoßen und habe Twin-Pryx erstehen müssen, kaum dass es verfügbar war.

Laut Amazon kam das Buch Anfang Februar 2011 heraus, aber seine Rezension ist vom 9. Dezember. Es kann natürlich viele Gründe für diese Verzögerung geben.

Die übrigen beiden Rezensionen stammen von „Gedankenfreiheit“ und Walter-Jörg Langbein. Letzterer ist ein Sachbuchautor, den ich einfach mal in die Schublade „Esoterik“ stecke und der damit thematisch in der Nähe von Asht liegt.

Interessanter ist aber „Gedankenfreiheit“, der/die insgesamt 35 Rezensionen verfasst hat, alle einsehbaren (die für Asht zählt seltsamerweise nicht dazu) mit fünf Sternen.

Der folgende Abschnitt ist jetzt etwas langweilig, aber ich will mir keine Lücken in meiner „Beweisführung“ vorwerfen lassen.

In der gestrigen Ergänzung von Ashts Journal zur „Rezi-Mafia“ findet man tatsächlich mal brauchbare Fakten, nämlich einen „Internet-Dialog mit der Literatin UPrem“.

Darin:

25. Januar
UPrem: Hallo und guten Morgen! – So, im Blog „Ein Buch gelesen“ steht jetzt ein Statement zur Sache http://www.ein-buch-lesen.de/2012/01/eine-lanze-fur-john-asht.html

Der Link darin führt zu einem Blog-Artikel „Eine Lanze für John Asht“. In der Zeile darunter steht „Eine Analyse von Ursula Prem“. Folglich „UPrem“=Ursula Prem.

Weiter bei Asht:

5. Februar
UPrem: Hallo John, so! Twin-Pryx habe ich heute fertig gelesen. Ich bin total platt: Das Buch ist einfach nur fantastisch!!!
Eine erste Kurzrezension hab ich soeben auf Amazon eingestellt:
http://www.amazon.de/product-reviews/3940932094/ref=cm_cr_dp_synop?ie=UTF8&showViewpoints=0&sortBy=bySubmissionDateDescending#R1F6U4LGKYJM3A, demnächst folgt dann eine ausführliche Fassung im Blog »Ein Buch lesen!«. Wird vielleicht noch ein paar Tage dauern, bis ich sie fertig habe.
(Hervorhebung von mir)

Der angegebene Link funktioniert nicht (mehr) richtig, stattdessen empfehle ich http://www.amazon.de/review/R1F6U4LGKYJM3A/ref=cm_cr_pr_perm?ie=UTF8&ASIN=3940932094&nodeID=&tag=&linkCode=. Daß beide Links zur gleichen Rezension gehören, kann man an dem fett gedruckten Buchstaben-Zahlen-Salat erkennen. Es ist die Rezension von „Gedankenfreiheit“.

Lange Rede, kurzer Sinn: „Gedankenfreiheit“=“UPrem“=Ursula Prem.

Sehen wir uns jetzt das Banner am Beginn des Blogs „Ein Buch lesen!“ an. Darin steht:

Hier bloggen Walter-Jörg Langbein, Sylvia B., Ursula Prem, g.c.roth und verschiedene Gastautoren[…]
(Quelle)

Es handelt sich um ein Blog von Buchautoren, die auch einen „aStore“ haben (ein Webshop innerhalb des Amazon-Systems). Dort findet man eine Liste von Mitwirkenden des „Buchclubs“, wie ich es nenne, unter anderem:

Walter-Jörg Langbein
Sylvia B.
g.c.roth
Ursula Prem
Ernst Probst
Wolf-Gero Bajohr
Rita Hajak
Jens Bölscher

Prem und Langbein kennen sich also und bewerten beide „Twin-Pryx“ positiv (Wenn ich ab jetzt von „bewerten“ spreche, meine ich damit immer eine 5-Sterne-Bewertung bei Amazon).

Naja, vielleicht finden beide das Buch einfach gut, sie haben ja ebenfalls eine gemeinsame Vorliebe für Badeenten (Rezensionen).

Aber man hilft sich auch gegenseitig. Von den 35 Rezensionen von Ursula Prem gingen 19 an Bücher von Mitgliedern des Buchclubs. Prems Interessen sind dabei breit gefächert, von „Business-Knigge für deutsche Manager in Dubai: Verhaltensweisen verstehen und Geschäfte erfolgreich gestalten“ (Dr. Jens Bölscher) über „Fluffige und andere Zeiten: Heitere und besinnliche Kurzgeschichten, Fabeln und Gedichte“ (g. c. roth) bis zu „Tränen der Verzweiflung: Mord und andere Tragödien“ (Rita Hajak).

Und natürlich revanchieren sich die Gelobten (der genaue Zeitablauf wurde von mir aber nicht überprüft): Für Ursula Prems Buch „2010 – Denn Hass zieht dunkle Kreise“ (5-St.-Rezensionen) erhält sie Bewertungen von Langbein, Hajak, Bölscher und Roth, außerdem von „Lieschen Mayer ‚ein-Buch-lesen'“. Da „Ein Buch lesen!“ ja der Name von Blog und Webshop sind, gehört „Lieschen“ offensichtlich dazu (ich vermute, daß es Sylvia B. ist, aber das ist unbewiesen).

Auch andere der Autoren machen mit: Rita Hajak bewertet Wolf-Gero Bajohr und er dafür anderthalb Jahre später, kurz nach Erscheinen ihres Buches sie.

Es ist natürlich theoretisch möglich, daß all diese Bewertungen (und noch einige mehr) nur entstanden sind, weil die Autoren die jeweiligen Werke ihrer Kollegen tatsächlich toll fanden, aber ich glaube einfach mal nicht, daß das in allen Fällen zutrifft.

Wollte man diese Verflechtungen wirklich gründlich untersuchen, müßte man wahrscheinlich eine Software schreiben, die die Daten von Amazon systematisch herunterlädt und untersucht. Das wäre aber den Aufwand nicht wert.

Ist das jetzt so schlimm? Nein, es sind eben ein paar Autoren, die sich gegenseitig „toll finden“. Sie tun das nicht einmal besonders heimlich, die meisten benutzen für Rezensionen ihre richtigen Namen. Den Vogel schießt dabei übrigens diese Rezension ab, in der „Ernst Probst ‚dasjournal'“ das Buch von Ernst Probst bewertet.

Wahrscheinlich gibt es auch noch mehr vergleichbare Zirkel, die dasselbe praktizieren. Man sollte es allerdings im Hinterkopf behalten, wenn man einschätzen will, wie viel die Bewertung von einem Clubmitglied für ein anderes (oder jemanden, der dem Club nahesteht) wert ist.

Wäre John Asht also tatsächlich an professionellen (und nicht einfach nur positiven) Rezensionen interessiert, sollte er Prem und Langbein bitten, ihre Kritiken zu entfernen.

Update: Es gibt eine (hoffentlich letzte) Fortsetzung: „Verfolgte Autoren“.

John Asht: Allein gegen die Mafia

07.02.2012

Als ich die Geschichte um den Autor John Asht und seine Empfindlichkeit bei einer bestimmten negativen Rezension mitbekam, war sie eigentlich schon wieder kalt geworden. Aber nachdem er selbst offensichtlich weiter an der Verfolgung der „Rezensionsmafia“ arbeitet, wärme ich das Ganze nochmal auf (vielleicht kennt es ja irgendjemand noch nicht).

Der Ablauf der Ereignisse in Kurzfassung:

Februar 2011: Ashts Buch „TWIN-PRYX: Zwillingsbrut“ erscheint (das Datum gibt zumindest Amazon an)

16. November 2011: Im Blog „Bücherzeit“ veröffentlicht die Autorin „Myriel“ eine Rezension/Kritik/Meinung, die nicht positiv ausfällt. Sie gibt zu, das Buch nur bis Seite 90 (von über 900) gelesen zu haben, weil sie schlicht keine Lust mehr hatte, sich weiter zu quälen. Speziell zum Kritikpunkt „schwerfällige Sprache“ kann sich jeder durch die Leseprobe bei Amazon und die Zitate in den dortigen Rezensionen selbst einen ersten Eindruck verschaffen.

17. Dezember 2011: Einen Monat nach der Veröffentlichung des Blogartikels erfolgt heute der erste Kommentar. Er stammt von John Asht höchstselbst, der meint, daß Myriel „mit gehobener Literatur überhaupt nichts anfangen kann“. Gute 3 Stunden später setzt er hinzu, daß er rechtliche Schritte gegen die Autorin des Artikels und das ganze Blog einleiten will.

Wiederum einige Stunden später sowie am nächsten Tag sekundiert ihm seine Verlegerin, Antje Roder, und droht sowohl mit gerichtlichem Vorgehen als auch damit, den Börsenverein des Deutschen Buchhandels zu informieren, daß Myriel es wagt, Literaturkritiken über nicht vollständig gelesene Werke zu verfassen.

Danach passiert erst einmal: gar nichts. Obwohl Myriel ihre Postadresse an Frau Roder übermittelt, kommt allem Anschein nach weder Post von einem Anwalt oder Staatsanwalt, noch von Gericht oder Polizei.

20. Januar 2012: John Asht beginnt in seinem eigenen Blog einen Artikel (der in den darauffolgenden Tagen mehrfach ergänzt und geändert wird) über eine „gescheiterte Studienhopperin“, deren Manuskript von einem Verlag abgelehnt wird. Daraufhin ersinnt sie einen Racheplan, bei dem sie zunächst die Rezension eines Buches dieses Verlags ankündigt und auf eine finanzielle Zuwendung für eine positive Kritik hofft. Nachdem diese nicht kommt, verreißt sie das Buch, ohne es je gelesen zu haben.

John Ashts erstes Problem: Er hält diese Geschichte für real. Obwohl er in dem Blogbeitrag keine Namen nennt, deutet doch manches darauf hin, daß er sich auf Myriel und seinen eigenen Verlag bezieht.

John Ashts zweites Problem: Er hat eine „besondere“ Rechtsauffassung:

Sobald eine Rezension veröffentlicht ist, untersteht sie nur dann dem Schutze der freien Meinungsäußerung, insofern sie zutreffend fundiert und objektiv analysiert ist – vor allem aber muss der Rezensent das gesamte Werk von der ersten bis zur letzten Seite gelesen haben.
[…]
 Für nur angelesene Bücher kann man höchstens ein referierendes Statement abgeben – allerdings niemals in einem Rezensionsblog. Ansonsten spricht man von gezielter Geschäftsschädigung wider besseren Wissens. Das ist kriminell und wird vom Gesetz geahndet sowie von der Staatsanwaltschaft vor Gericht gebracht, nach UWG (Unlauterer Wettbewerb Gesetz)

(Quelle: Ashts Blog)

„Rezensent_in“ ist aber keine geschützte Berufsbezeichnung (anders als z. B. „Kfz-Meister“).

Sein drittes Problem: Er behauptet Zusammenhänge ohne den Hauch eines Beweises dafür zu haben:

Das Resultat der Nachforschungen ergibt, dass als Drahtzieher der Literaturkriminalität im deutschsprachigen Internetraum, ein gewisser Herausgeber einer zwielichtigen, literaturkritischen Onlinezeitung in Frage kommt.
[…]
Der Strippenzieher nennt sich in Google GEOLOGE und schaltet bei Amazon Destruktiv-Rezis, […]

(Quelle: Ashts Blog)

Er scheint damit Horst Hermann von Allwörden zu meinen, wenn man diesem Blogartikel glauben darf. Es gibt aber keinen plausiblen Hinweis, daß von Allwörden „Geologe“ wäre oder gar Drahtzieher eines Komplotts gegen Asht.

Nochmal ganz ausführlich kann man die Geschichte bis hierhin in der Februar-Ausgabe des „Fandom Observer“ online nachlesen, inklusive Gedanken über die wirkliche Situation der Korruption in der Internet-Literaturkritik und einem Interview mit John Asht.

Am Sonntag nun kündigte Asht an, ab Montag täglich „Fakten“ (er benutzte dieses Wort) über die „Rezi-Mafi“ auf einer Seite in seinem Blog zu veröffentlichen.

Bei den „Fakten“, die dann tatsächlich gestern zu lesen waren, fehlte mir allerdings etwas Entscheidendes: Namen. Er spricht nochmals von einer „Möchtegern-Literaturkritikerin“, die Bücher kleinerer Verlage abstraft und Werke aus großen Verlagen übermäßig lobt und vermutet eine Bezahlung für dieses Verhalten:

Das ist nicht nur unseriös, sondern kriminell – und wer sie dazu anstiftet und bezahlt, ist noch viel krimineller.

(Quelle: Ashts Blog)

Welche Kritiker von welchen Verlagen denn nun angeblich bezahlt werden, steht nicht da.

Diese Verschwörung reicht in höchste Kreise, scheint Asht zu vermuten:

Man könnte sogar behaupten, dass die Großverlag-Konsortien das Parlament manipulieren – und auch, dass gewisse Lobbyisten die diesbezüglichen Ermittlungen behindern, sodass die kriminellen Rezensenten leichtes Spiel haben.

(Quelle: wie zuvor)

Noch viel mehr Menschen sind daran beteiligt:

Um sie herum aber agiert ein ganzes Netz von ebensolch korrumpierten Literaturkriminellen – sie sind organisiert, wie ein hirnloser Zombiehaufen.

(Quelle: wie zuvor)

Und wo ein „hirnloser Zombiehaufen“ (der üblicherweise nicht organisiert ist), da braucht es auch einen Anführer:

Ihr einschlägiges Wirken wird meist koordiniert von einer billigen literarischen Onlinezeitung, deren schräger Herausgeber all seine Schwachköpfe zum Buchboykott anstiftet.

(Quelle: wie zuvor)

Richtig ist, daß es nach Ashts Androhung juristischer Schritte gegen Myriel (aber eben erst dann) eine Menge weiterer, negativer Artikel in anderen Blogs gab, ebenso wie negative Amazon-Rezensionen.

Das ist aber ein völlig normaler Mechanismus des Web 2.0. Eine Ansammlung Schaulustiger bei einer Massenkarambolage, die vielleicht noch per Handy Ihren Bekannten Bescheid sagen, ist auch keine organisierte Rumsteh-Mafia.

Auch heute hat er sein „Journal“ ergänzt, viel Neues gibt es aber nicht:

Asht behauptet einen Schaden von 15.000 Euro, der bisher durch die negativen Rezensionen angerichtet worden sein soll. Er nennt „Geologe“ ab jetzt „Arsch-Geologe“, was ziemlich unkreativ ist für einen Schriftsteller, erfindet dafür aber die Wortneuschöpfung „Infraktionssklave“. Nach meinem eigenen Deutungsversuch ist das jemand, der durch das Anbrechen von Knochen gefügig gemacht wurde. Oder so ähnlich.

Man kann schon mal anfangen zu wetten, wann Asht die Illuminaten und Außerirdische in seine Theorien miteinbezieht.

Update: Es gibt eine Fortsetzung: „Der eigenartige Buchclub“.

Mein Vorschlag für einen neuen Bundespräsidenten: Johannes Rau

04.01.2012

Über die vergangenen Wochen hinweg haben sich immer mehr Gründe angesammelt, warum Christian Wulff als Bundespräsident eigentlich besser zurücktreten sollte. Es gibt aber einen entscheidenden Grund, warum er im Amt bleiben sollte: die Kosten.

Gemäß diesem Artikel bekommt Wulff seit seiner Ernennung zum Bundespräsidenten jährlich 199.000 Euro und zwar ganz egal, ob er noch amtiert oder seinen Posten bereits verlassen hat. Auch „Büro, Dienstwagen mit Fahrer und wenigstens ein Mitarbeiter“ stehen ihm nach seiner Amtszeit lebenslang zu. Bekommen wir jetzt also einen neuen Präsidenten, müssen wir für Wulff zusätzlich bezahlen.

Eine Notlösung wäre natürlich, Horst Köhler zu reaktivieren. Da er als Ex-Bundespräsident momentan bereits dieses Ruhestandsgehalt bezieht, würde sich in der Summe nichts an den Kosten ändern. Und nachdem man bei Wulff ja beklagt, daß er die Wahrheit immer nur stückchenweise öffentlich macht, wären wir mit Köhler gut bedient. Der mußte schließlich zurücktreten, weil er etwas zu viel Wahres gesagt hat, nämlich, daß der Afghanistaneinsatz auch wirtschaftlichen Interessen Deutschlands dient.

Mein persönlicher Vorschlag wäre jedoch ein anderer ehemaliger Bundespräsident: Johannes Rau. Dem politikinteressierten Leser wird vielleicht auffallen, daß Rau bereits tot ist, aber das ist ja das Geniale daran! Die meiste Zeit des Jahres wird so ein Bundespräsident ohnehin nicht bemerkt. Am auffälligsten ist natürlich Horst Köhler nicht aufgefallen, aber auch bei Wulff spürte man in seiner bisherigen Amtszeit keine überragende Präsenz (zumindest bis zum Anfang der Kreditgeschichte).

Wird die Anwesenheit des Präsidenten gelegentlich dann doch mal benötigt (Auslandsbesuche, Weihnachtsansprache), hilft sicher gerne einer der zahlreichen Stimmenimitatoren aus, die Johannes Rau im Programm haben. Wenn sich noch ein guter Maskenbildner um die Optik kümmert, merkt den Unterschied kein Mensch. Bei Saddam Hussein hat das schließlich auch viele Jahre geklappt.

Da die Hilfskräfte nur fallweise auf Honorarbasis bezahlt werden müssen, ist ein solcher „virtueller“ Präsident unfaßbar günstig, ohne daß man Abstriche in der Medienpräsenz machen müßte.

Einen echten Präsidenten können wir uns bei dieser Wirtschaftslage und nach den ganzen Rettungsschirmen eigentlich gar nicht mehr leisten, und schon gar nicht noch einen.

Stereo-Hochzeit

29.04.2011

Es ist ja schon besser (also weniger) geworden mit den Doppelübertragungen von Promi-Ereignissen bei ARD und ZDF, aber immer noch schlimm genug. Auch heute wieder senden beide Programme die Hochzeit im britischen Königshaus gleichzeitig.

Die meisten Bilder kommen zwar von der BBC, aber dennoch leistet sich jeder Sender einen eigenen Trupp von Kommentatoren. Das ist, nach Angaben der „Welt“, zwar nicht teurer als die Kosten des normalen Programms, aber trotzdem Gebührenverschwendung.

Entweder, in Zukunft werden wirklich alle derartigen Ereignisse nur noch von einem Sender übertragen (was ich vorziehen würde) oder die Öffentlich-Rechtlichen lernen wenigstens kostenbewußtes Handeln und produzieren die Übertragung gemeinsam.

Jugendfußball

05.05.2010

Ein Fußballspiel der F-Jugend (Alter der Spieler etwa 7 oder 8 Jahre), ATS Kulmbach gegen VfB Kulmbach. Ein VfB-Spieler fault einen Spieler des ATS. Der Vater des ATS-Spielers, gleichzeitig Trainer des ATS, soll dann den VfB-Spieler tätlich angegriffen haben. Daraufhin soll wiederum der Vater des VfB-Spielers den Vater des ATS-Spielers angegangen haben. Der Schiedsrichter brach das Spiel ab.

Quelle: Frankenpost.de

Sind Menschen nun von Natur aus eine gewaltätige Spezies oder lernen das die Kinder von den Erwachsenen?

Jean Pütz ist nochmal Vater

23.04.2010

Der bekannte Hobbythek-Bastler (vielleicht können sich noch ein paar an die Sendung erinnern) ist jetzt zum zweiten Mal Vater geworden.

Jetzt, das heißt mit 74 Jahren!

Sollte man in dem Alter wirklich noch mal Vater werden? Ich meine, nein.

Die nackten Zahlen der Sterbetafel des Statistischen Bundesamtes sprechen eine deutliche Sprache (zum Vergleich habe  ich einen 30-jährigen Vater danebengestellt. Welcher genaue Typ von Sterbetafel das hier ist, ließ sich leider nicht ersehen, die Werte können also etwas daneben liegen):

Alter des Kindes Überlebenswahrscheinlichkeit bis zum Kindesalter
Jean Pütz 30-Jähriger
0 100,00% 100,00%
1 96,30% 99,94%
2 92,35% 99,86%
3 88,14% 99,79%
4 83,69% 99,72%
5 78,98% 99,63%
6 74,17% 99,55%
7 69,15% 99,46%
8 63,96% 99,35%
9 58,66% 99,25%
10 53,29% 99,12%
11 47,86% 98,98%
12 42,44% 98,83%
13 36,94% 98,66%
14 31,88% 98,46%
15 27,08% 98,24%
16 22,84% 97,99%
17 18,82% 97,71%
18 15,06% 97,40%
19 11,79% 97,05%
20 9,03% 96,66%
21 6,74% 96,24%
22 4,90% 95,77%
23 3,47% 95,25%
24 2,38% 94,69%
25 1,59% 94,08%
26 1,03% 93,43%

Weiter als bis 26 Jahre ließ sich die Tabelle nicht führen, da Pütz dann 100 wäre und die Sterbetafel aufhört.

Selbstverständlich wünsche ich Jean Pütz und seiner Familie alles Gute und ein langes Leben, aber trotz gesunder Lebensweise (die ich bei Jean Pütz mal annehme) hält sich mein Optimismus in Grenzen.