Archive for September 2011

Resterampe: Fledermäuse, Wellensittich, kein Hund

04.09.2011

Kleinigkeiten, die zu schade zum Wegschmeißen sind:

Ein sechsköpfiges Grüppchen Fledermäuse machte es sich im Schlafzimmer eines Ehepaars in Bayreuth bequem. Da das Ehepaar mit den Untermietern aber nicht einverstanden war, rief es die Polizei, die dann in einer „schweißtreibenden Aktion“ die Tiere von einem Quartierwechsel überzeugte. (Quelle: Polizei Oberfranken)

Ein Wellensittich kannte seinen Weg dagegen genau und tappste auf seinen eigenen Beinchen in die Bamberger Zentralwache. Trotzdem weigerte er sich bislang beharrlich, Angaben über seinen Besitzer zu machen, weswegen die Polizei um Hinweise bittet. (Quelle: Polizei Oberfranken)

Folgende Geschichte ging schon durch Presse und Fernsehen, aber trotzdem: Als eine Frau am Waldrand bei Seßlach einen beschädigten Pkw bemerkte und die Polizei rief, flüchtete der Fahrer in den Wald. Die Polizisten versuchten dann zunächst, den Mann durch Rufen zur Rückkehr zu bewegen, aber vergeblich. Da Sprechen also nicht half, versuchte es einer der Beamten mit Bellen und kündigte an, den „Polizeihund“ loszuschicken. Das wirkte, der alkoholisierte Fahrer stellte sich. (Quelle: Polizei Oberfranken)

An einem Waldweg fand ein Spaziergänger dutzende verdächtiger Metallfässer. Auf einem war sogar ein Zettel mit einer Gefahrgutnummer angebracht, was für das Ausrücken des Gefahrgutzugs des Landkreises sorgte, letztlich für einen Großeinsatz mit Feuerwehr, technischem Hilfswerk, rotem Kreuz und Polizei. Inhalt der Fässer: harmloses Futtermittel aus Mais, das für die Winterfütterung der Tiere im Wald gedacht war. (Quelle: Polizei Oberfranken)
Allerdings: Ob es eine gute Idee ist, das Futter in ehemaligen Giftfässern zu lagern, werden wir spätestens wissen, wenn im Winter grünleuchtende Rehe mit drei Köpfen bei Lichtenfels durch den Wald springen.

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