Hit the bitch? What the f?

Wußten Sie, daß die Videospiel-Reihe Grand Theft Auto als Kampagne gegen Gewalt, Bandenkriminalität und natürlich Autodiebstahl entwickelt wurde?

Glauben Sie nicht? Stimmt auch nicht!

Außer vielleicht in Dänemark?

Dort wird nämlich jetzt ein Online-Spiel angeboten, bei dem man eine Frau, die die eigene Freundin darstellen soll, schlagen kann, bis sie ein blaues Auge hat und weint.

Wer sich auf diese Weise von „Pussy“ zu „Gangsta“ hochgeprügelt hat, erhält allerdings die Nachricht, daß er ein Idiot sei, weil er Frauen schlägt.

Das Ganze ist ernsthaft als Kampagne gegen häusliche Gewalt gedacht.

(Quelle: stern.de)

Natürlich ist es immer eine schwere Aufgabe, Menschen tatsächlich zu erreichen, Bewußtsein für ein Problem zu wecken. Mitunter greift man da zu ziemlich verzweifelten und damit radikalen Mitteln.

Aber man kann auch Rauchern auf den Zigarettenschachteln sagen, daß sie impotent werden, ihnen Gliedmaßen abfaulen oder sie schlicht tot umfallen, ohne daß das viel nützt.

Deshalb halte ich es doch für wahrscheinlich, daß ein solches Spiel psychisch entsprechend eingestellten Menschen eher Freude bereitet, als sie zur Einsicht zu bringen.

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